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Destillerien in Schottland Schottland Flagge

Die Destillierkunst kam erst spät im 15. Jahrhundert nach Schottland. Die anfangs gebrannten Destillate wurden haupsächlich als Arznei verwendet, fanden jedoch mit Kräutermischungen immer mehr Anhänger als Getränk. Als 1644 das schottische Parlament das Getränk besteuerte hiess es auf englisch "strong water" und auf lateinisch "aqua vitae". Die umgangsprachliche Bezeichnung Uisge beatha, usque baugh wandelten sich zu usky oder wusky. 1755 wurde das Wort Whisky offiziell in das Wörterbuch aufgenommen.


Es gibt folgende Regionen in Schottland:

  • Speyside (Karte A)
    An der Speyside finden sich die meisten schottischen Destillerien. Das saubere Wasser, das oft aus Granit entspringt, schwemmt ausreichend Torf mit um dem Whisky seine Rauchigkeit zu geben. Oft wird deshalb das Malz nicht zusätzlich stark geräuchert, so dass das volle Malzaroma in den Whiskies der Speyside zu finden ist. Einige Whiskies werden in Sherryfässern gelagert um eine gewisse Süße zu erlangen.
  • Islay (Karte B)
    Die heftigsten Whiskies kommen von der Insel Islay (die Einheimischen sprechen es Ila oder Eila aus). Das Wasser fliesst durch torfige Böden und nimmt das intensive Torfaroma mit. Zudem wird Torffeuer zum Trocknen der Gerste genutzt. Die Nähe zum Meer bringt beim Reifen des Whiskies ein Salz- und Algenaroma hervor. Die Whiskies schmecken somit stark torfig und haben einen ausgeprägten Beigeschmack. Der Duft wird meist als jodig, algig oder medizinisch bezeichnet.
  • Highlands (Karte C)
    Die Highlands unterscheiden sich in die Northern, Eastern Highlands. Die Whiskies der Northern Highlands bringen viel erdigen, blumigen oder pikanten Geschmack mit sich. Der erdige Geschmack kommt von dem nicht festenm, krümmeligen Torf. Zudem ist das Wasser sehr hart, was dem Whisky einen ungewöhnlichen Character gibt. Einige Whiskies aus den Eastern Highlands haben eine besondere Fruchtigkeit.
  • Lowlands (Karte D)
    Aufgrund der geografischen Gegebenheiten in denen Flüsse nur langsam und ohne starkem Gefälle fliessen und somit wenig Aromen aufnehmen, schmecken die Lowland Whiskies eher nach milder Malzsüße und fruchtiger Hefe.
  • Islands (Karte E-H)
    • Orkney (Karte E)
      Auf Orkney wird der nördlichste Whisky hergestellt. Es gibt 2 Destillerien: Highland Park und Scapa. Highland Park stellt einen Whisky mit sehr ausgeprägtem Aroma her: Torfrauch und Heidehonig, mit einem weichen, langem Abgang. Scapa nutzt völlig ungetorftes Malz, allerdings bringt das Wasser eine torfiges Aroma mit sich. Scapa hat einen leicht öligen und trockenen Abgang.
    • Skye (Karte F)
      Talisker ist die einzige Destillerie auf Skye. Dort wird ein pfeffriger, algiger Whisky mit sauren und süßen Tönen und warmen, torfigem Abgang hergestellt.
    • Arran (Karte G)
    • Jura (Karte H)
      Auf Jura gibt es ebenfalls nur eine Destillerie namens "Isle of Jura". Es handelt sich um leichten, frischen Whisky mit blumigem Abgang.